Arten von Marken-kooperationen

Markenkooperationen können viele Formen annehmen – von punktuellen Aktivierungen über Co-Brandings und Produkt-Bundles bis hin zu strategischen, langfristigen Partnerschaften. Welche davon sinnvoll ist, entscheidet sich nicht am Format, sondern an den Zielen der beteiligten Marken.

Kurz-, mittel- und langfristige Zielsetzungen müssen zueinander passen – ebenso Zielgruppen, Ressourcen und Ambitionen. Genau hier setzen wir an: Gemeinsam mit euch analysieren wir Bedarf und Zielrichtung und leiten daraus ab, welche Kooperationsform den größten Hebel bietet.

Die folgenden Modelle zeigen, welche Optionen es gibt, wie sie eingesetzt werden und welchen Beitrag sie zum Wachstum leisten.

EIN ÜBERBLICK

über die
wichtigsten
Modelle.

Barter-Partnerschaft

Ein Barter-Deal ist genau genommen keine eigene Kooperationsform, sondern vielmehr ein Modell, wie eine Zusammenarbeit ablaufen kann. Bei einer Barter-Partnerschaft tauschen Marken Leistungen, Produkte oder Reichweite ohne klassisches Budget. Diese Form ermöglicht effiziente Aktivierungen und eine ressourcenschonende Zusammenarbeit. 

Beim Co-Branding entwickeln zwei Marken ein gemeinsames Produkt, Angebot oder Erlebnis. Diese Zusammenarbeit sorgt für klare Differenzierung und erschließt Zielgruppen, die beide Marken gezielt ansprechen möchten. 

Co-Branding

Content- und Kommunikations-kooperation

Gemeinsam entwickelte Inhalte – von Interviews bis Kampagnenelementen – die Zielgruppen in ihrer Informations- oder Inspirationsphase erreichen. Sie stärken Glaubwürdigkeit und Sichtbarkeit auf beiden Seiten. 

Event- und Sponsoringkooperationen verbinden Marken mit passenden Plattformen, Veranstaltungen oder Themenwelten. Dadurch entsteht Präsenz in einem relevanten Umfeld, das Glaubwürdigkeit und Reichweite stärkt. 

Event- und Sponsoring-kooperation

Kundenbindungs-programm

Ein gemeinsames Kundenbindungsprogramm bietet Nutzern beider Marken Vorteile, Anreize oder exklusive Angebote. Dadurch entstehen eine langfristige Bindung und eine intensivere Nutzung der Leistungen. 

Eine Lizenzkooperation liegt vor, wenn eine Marke die Werte, Designs oder Rechte einer anderen Marke nutzt, um ihr eigenes Angebot zu erweitern. Dies ermöglicht einen schnellen Marktzugang und eine sofort erkennbare Markenwirkung. 

Lizenzkooperation

Marketingkooperation

Eine Marketingkooperation bündelt Aktivitäten, Budgets und Ressourcen, um gemeinsame Kampagnen, Promotions oder Aktivierungen umzusetzen. Marken erzielen dadurch eine höhere Effizienz und eine klarere Wirkung im Markt. 

Eine On-Pack-Kooperation verknüpft zwei Marken direkt am Produkt. Ergänzende Angebote, Gutscheine oder Mehrwerte werden auf der Verpackung integriert und erreichen Konsumenten genau im Kaufmoment. Diese Form schafft hohe Sichtbarkeit am Point of Sale, stärkt die Markenwahrnehmung und bietet beiden Partnern einen unmittelbaren Zugang zu neuen Nutzern – ohne zusätzlichen Kommunikationsdruck. 

On-Pack-Kooperation

Strategische Allianz

Eine strategische Allianz ist eine langfristige Partnerschaft, in der Marken ihre Stärken bündeln, gemeinsame Ziele definieren und strukturiert zusammenarbeiten. Sie eignet sich besonders für neue Geschäftsmodelle oder eine nachhaltige Weiterentwicklung der Marktposition. 

Eine Vertriebskooperation verbindet Marken über gemeinsame Zugänge zu Handel, Plattformen oder Absatzkanälen. Produkte oder Services werden gemeinsam platziert, gebündelt oder gegenseitig empfohlen – strukturiert, effizient und mit klarer Zielsetzung. So entsteht Reichweite dort, wo Kaufentscheidungen fallen, und beide Marken profitieren von stabilen, skalierbaren Vertriebseffekten. 

Vertriebskooperation

Welche Kooperationsform für eure Marke sinnvoll ist, hängt von Zielen, Zielgruppen und Ressourcen ab. Wir helfen bei der Einordnung und Auswahl. 

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